Kalimba

Whales and Sails

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Les Saintes und die Überfahrt– ein Abendteuer 30./31.01.2014

Nachdem wir gestern Abend in der Bucht vor den Les Saintes  eintrafen, war keine Boje für uns mehr frei, so dass wir Anker legen mussten. Durch den heftigen Seegang, lag eine sehr schauklige Nacht vor uns. Nach bewegtem Kochen und Abendessen, versuchten wir uns in den Schlaf wiegen zu lassen. Dies gelang kaum. Gise und Andy verbrachten die Zeit daher mit Filmgucken, bis sie vom Ankeralarm (Ortungssystem anhand Ankersetzpunkt und Kettenradius) aufgeschreckt wurden. Sofort wurde dieser neu gesetzt um der nahen Untiefe fern zu bleiben.

Nach Sonnenaufgang, konnten wir dann endlich an einer freigewordenen Boje anlegen, so dass der Seegang wieder zu ertragen war. Nach dem Frühstück machten sich Gise, Maria und Bernd schwimmend zum Land auf und erklommen da in Windeseile die Napoleon-Festung. Von da hatten sie einen prächtigen Ausblick auf die von uns besegelten Inseln. Nach dem Besuch des Museum verabschiedet sie ein freundlich nickender Leguan.

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Später, als auch Greti, Andy und Sibylle an Festland kamen, wurden noch verschiedene Strand- und Shopping-Touren unternommen. Zum Abendessen kochten wir uns sicher an Bord feines karibisches Curry.

Anderentags brachen wir um 9 Uhr Richtung Le Gosier/Pointe à Pitre auf. Das Wetter wurde für recht gut bei Windstärke 5 angesagt mit einer wahrscheinlichen Segelzeit von 4-6 Stunden.

Nach etwa einem Drittel der Strecke brach recht unerwartet ein Squall  (Sturmgewitter mit Regen aus Eimern und 30-35 Konten Wind) über uns ein. Ganz schnell wurde der Motor angeworfen, die Genua eingedreht und alle sicher angepickt (angeschnallt). Andy steuerte sicher durch die wilden Wellen und weg von den Untiefen. Kaum haben wir uns von diesem Sturm erholt und Kleider gewechselt brach der nächste Squall herunter – diesmal in zwei Schüben, so dass Andy sich gleich in die wettegerechte Kleidung hievte Sibylle kurz das Steuer durch die Wogen führte. Greti hielt sich während der ganzen Strapazen ganz fest in ihrem Sessel und tat keine Miene ihrem angeschlagenen Schenkel entgegen. Die ganze Crew half sehr eingespielt zusammen mit kurbeln und ziehen und Zwieback-Versorgung.

Als wir uns von diesen heftigen Stürmen erholt hatten, bemerkten wir dass der uns unterstützende Motor nicht mehr die volle Leistung erbrachte und sich wohl eines der vielen schwimmenden Fischernetze in die Schraube verwickelt hatte. Wir haben dann die Segel gekreuzt und das Ruder festgesetzt. Die Rettungsringe bereit gemacht, wobei Sibylle in der Hektik ihren gleich ohne Leinenfestmachung loswarf, so dass dieser nun mit Rettungslicht irgendwo dahin treibt. Erst macht sich Gisela mutig auf in die doch sehr hohen Wogen zu springen, um dann mit Taucherbrille und Messerversehen, die Seile loszuschneiden. Durch die heftigen Wogen weggeschleudert, war dies aber ein sehr gefährliches Unterfangen. Bernd versuchte es als nächster, musste aber dieselbe ungestüme Gegebenheit hinnehmen und zog sich schon bald wieder auf das Boot hoch.

So zugen wir die Segel wieder hoch und machten uns weiter Richtung le Gosier auf. Nach einigen Wenden und Windstärke 4 legten wir nach gut 6 Stunden Segelzeit vor Le Gosier unter Segel Anker. Andy sprang gleich ins Wasser und versuchte die Seile von Motorschraube und Ruder zu lösen. Nach einigen Versuchen und ausser Atem wechselt er sich mit Bernd ab. Dieser löste bald einen riesen Seilknoten. Stück um Stück, Tauchgang und Tauchgang wurden von Bernd und Andy weitere Seile abgeschnitten und gelöst. Chapeau! Vielen Dank für Eure bravouröse Leistung!DSCF6136

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Ziemlich erledigt DSCF6144DSCF6143beschlossen wir vernünftig mit dem nun jetzt wieder funktionierenden Motor in den Hafen von Pointe à Pitre zu fahren.

Recht ausgehungert pirschten wir zu unserem Pierrestaurant, wo wir grosse Steakes und Pizzen verschlangen. Bald darauf fanden wir im “sicheren Hafen” ruhigen Schlaf.

Heute (01.02.2014) machen wir noch das Schiff klar und packen unsere sieben Sachen in den Seesack.

Herzlichen Dank lieber Kapitän für diese unvergesslichen Erlebnisse und Abendteuer und das sichere Segeln auf Deiner Kalimba. 

 

 

Malendure 28./29.01.2014

Nur noch zu viert an Bord sind Andy, Gise, Bernd und Maria in knapp dreistündiger Fahrt sicher nach Malendure gelangt. Während dessen haben sich Greti und Sibylle per Auto dorthin bewegt und über steile, fast senkrechten Straßen mindestens ein dutzend (also alle) Hotels und Hütten abgeklappert, bis zur letzten “Gîtes”, die uns dann aufgenommen hat. Abendessen gab´s “Chez Dada” sehr creolische Ziege und leckeren Salat mit feinem Früchte-Cocktail. Nun, das Abendteuer wollte noch nicht enden…

Andy hat Gise auf die Kalimba übergesetzt und kam fast nicht mehr an den Dinghi-Steg zurück. Nichts desto trotz, machten sich Andy, Maria, Bernd für die 2. Fahrt auf. Jedoch konnten sie die Kalimba nicht mehr erkennen und trieben durch die Strömung und den heftigen Wind immer weiter ab. Gise winkte und schrie und konnte das Verfehlen kaum glauben. Zum ganz grossen Glück, konnten sich die Davongetriebenen am Beiboot der letzten Yacht in der Bucht festklammern. Sehr erstaunt wurden sie von drei schlafgetrunkenen Engländer freundlich auf ihrer 17 Meter Yacht mit mehreren Kajüten und Toiletten in Empfang genommen. Kaum in Sicherheit versuchte Andy Gise anzurufen und anzufunken. Diese hatte aber schon die Feuerwehr alarmiert, welcher sie beinahe eine halbe Stunde die genauen Koordinaten und den Vorgang schildern musste. Mit dem Scheinwerfer des (Rettungs-)Segelbootes erkannte sich dann jedoch, dass die Drei in Sicherheit waren. Sobald sie das Telefon freigab, klärte sich die Situation. Mit Sicherheitsweste gerüstet verbrachte Gise die Nacht alleine auf der Kamliba und sorgte mit regelmässiger Wache für Sicherheit in der stürmischen Nacht! Gut gemacht Gisela!

Während dem Andy, Bernd und Maria am nächsten Morgen noch auf die feine britische Art verwöhnt wurden, schwamm Gisela kurzerhand rüber, um sich nach allen zu erkundigen.

Trotz der nächtlichen Strapazen, war Gisela´s Eifer noch nicht genügend genährt, so dass Bernd, Gisela und Sibylle sich bei den Vorinseln von Malendure mit Tauchausrüstung die Schildkröten, Fischschwärme und Seegurken beobachteten.

Nachdem nun dann alle Gemüter (auch das Wetter) sich ausgetobt hatte, fanden wir uns alle im einem Strandrestaurant zum Kaptain´s Dinner wieder. Vielen Dank für die bisherigen Abendteuer, die kompetente Schiffsführung und natürlich den Gaumenschmaus.

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Nach ruhigem Abend macht sich die Vierer-Crew am nächsten Morgen nach Basse-Terre auf, welches sie nach einigen Flauten-Böen-Wechsel erreichen.

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Dort werden nun wieder Greti und Sibylle aufgegabelt um nach kurzer Wettereinschätzung sind wir segelklar um die Inselgruppe Les Saintes anzupeilen. Diese Überfahrt dank beträchtlichen Rassmus-Bitten und Motorunterstützung verlief recht gut. bei Windstärke 6-7 und und ruppigen Wellen (fühlte sich an wie en Ritt auf der Rasierklinge an).

Wir sind gut auf den Saints gelandet um heute einen Badetag zu machen

Basse Terre – blöd auf den Hintern gefallen!27.01.1014

Leider hatten wir auch einen Landunfall.

Greti, Gise, Maria und Bernd wollen auf den Berg um die Wasserfälle zu besichtigen.

Dabei gab es sehr gefährliche und schwierige auch glitschige Passagen.

Greti ist leider ausgerutscht und auf den Hntern gefallen. Das war aber leider nicht irgendwie sondern sie hat sich den Oberschenkelmuskel gequetscht, so dass Sie keinen Meter mehr laufen konnte, nach 2 Tagen hat sich auch herausgestellt, dass sie eine Beule am Kopf hat, also auch auf den Kopf gefallen ist, na ja, jedenfalls musste die arme Greti von der Rettung per Tragbare vom Berg runter transportiert werden, und wurde dann unter Gises Begleitung ins Krankenhaus eingeliefert, röntgenisiert und gegen Schmerzen behandelt.

Super dass Gisela sofort so professionell Hilfe geholt hat und geholfen hat!

Wir, ich und Sibylle – wir haben nichtsahnend den ganzen Tag recht nett gequatscht und ich habe so meine Nichte mal kennengerlernt die eine echt coole junge Frau ist, wir haben das Schlauchboot und den Außenborder erfolgreich repariert,  gerade Probefahrt gemacht, dann kam die erschreckende Nachricht, dann sind wir sofort ins Krankenhaus.

Greti und Sibylle haben sich dann ein Zimmer genommen, damit sich die Greti auch ausruhen kann (sie wäre auch so nicht aufs Schiff gekommen) und dann am nächsten Tag die weitern Untersuchungen gut absolvieren kann.

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Basse-Terre 24./25./26.01.2014

Nach dem befreienden Segeln, liefen wir in den stickigen Hafen von Basse-Terre ein. Zuerst genossen wir eine Abkühlung am schwarzen Strand (wegen des Vulkangesteins) wo wir den einheimischen Kindern beim Schwimmunterricht vergnügt zusahen. Verschiedene Telefonate, später machten sich Gisela und Sibylle schliesslich auf um die Hafen-Geschäfte zu erkunden. Dort fand sich dann die einzige Lösung, das Dingi selbst zu flicken, da es nach weiteren Telefonaten keinen passenden “Annexe gonflable” auf der ganzen Insel gab.

Von regelmässigen Regengüssen begleitet, sorgte eine richtig Dusche für wahre Sauberkeit bei den einen. Andy und Sibylle säuberten die gelösten Stellen des Schlauchboots und spritzen dann den Sika-Kleber in die Verbindungsstellen. Nach einem Glas Wein und französischem Schokoladen-Küchli taumelten wir müde ins Bett, das wir dank der Hafenlage ohne Seegang fanden. Vom Hafenbecken her dröhnten karibische Bässe – Maria entgegnete diesen mit einem Schrei, Andy hingegen entpuppe sich gleich zum Partylöwen.

Morgens sorgte Gisela mit den gebrachten Pain au Chocolat und Croissants für glückliche Gemüter. Bald darauf machten wir uns zu sechst im kleinen Citroen auf zum La Soufrière (Vulkan). Auf engen Serpentinen schlängeln wir uns im ersten Gang den verwucherten Regenwald über 1000 Meter hoch. Fast oben angelangt wandern wir nun los im Dickicht des Urwaldes, der sich durch den geschwefelten Nebel trotz des guten Pfades bald recht unübersichtlich gibt. Nach und nach macht sich die Crew auf den Rückweg und trifft sich im Bad der warmen Quellen wieder.

Zurück im Hafen und Vulkansandstrand entdeckt Gisela eine Windhose. Maria und Bernd beobachten den kurzen aber heute schönen Sonnenuntergang. Greti kocht uns feine Spaghetti mit lokalen Auberginen.

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Les Saintes 23./24.01.2014

Nach vergleichsweiser ruhigen Überfahrt, steuern wir zwischen den Inseln in die Bucht von Haut-de-Terre. Eine Traumkulisse von wunderschönen Häusern und Pflanzen heissen uns willkommen. Wir kommen uns vor, wie im Paradies. Anker müssen wir keinen setzen, wir können unsere Yacht an einer Boje festmachen, es braucht allerdings zwei Seile, weil so viel Bewegung also Wind hat, dass wir kein Durchscheuern riskieren wollen. Das Ufer ist so nah, so dass Gisela gleich mal rüber schwimmt, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Das Schlauboot bringt Andy, Greti und Sibylle an Land, wo wir dann erstmals recht mir “Landkrankheit” zu kämpfen haben. Nach einem Eis geht, marschieren wir zu einer nördlich gelegenen Bucht, entlang eines eindrücklichen Fussballfeldes, Krebsen, die sich gleich wieder in Sandlöcher verstecken, und Häusern gesäumt von Frangipani- und Papaya-Bäumen, in denen es uns auch gefallen würde.

Nach dem Abendessen in einem Fischrestaurant wollen wir wieder auf die Yacht übersetzen. Mit Entsetzen stellen wir jedoch fest, dass die Rückwand des Dingis samt Aussenborder rausgebrochen ist. Zum Glück erreichte just in diesem Moment aus der Dunkelheit ein anderes Beiboot den Steg. Netterweise brachten uns diese Leute samt unserem Dingi zurück zur Kalimba.

Ziemlich entnervt stellten wir erste Lösungsüberlegungen an (inkl. Emailversendung an den Hersteller), wie wir wieder zu einem tauglichen Beiboot kommen. Nachdem sich alle beruhigt hatten und ins schwankende Bett krochen, machten sich Andy und Sibylle daran, den Abwassertank zu säubern, damit´s unter Deck nicht gar so roch.

Nächstentags standen wir alle schon fast um 6 Uhr auf, um den Baguette-Bootservice abzufangen, um eventuell mit einer Fähre nach Pointe à Pitre gelangend ein neues Schlauchboot zu kaufen. Nach verschiedenen anderen Ideen, Telefonaten und Diskussionen packten wir kurzerhand zusammen und segelten nach Basse-Terre in der Hoffnung da irgendwie an ein neues Schlauchboot zu kaufen.

Nach anfänglicher Skepsis des Kapitäns segelten wir teils mit Fast 8 Bft der Vulkaninsel entgegen. Wir alle haben die Überfahrt sehr genossen, sind richtig mit den Wellen mitgegangen und fühlten uns zwischen dem Himmelszelt und der Meeresmasse auf der Kalimba als Teil des Ganzen.

Greti reitet auf dem Kamelsitz

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