Kalimba

Whales and Sails

Les Saintes 23./24.01.2014

Nach vergleichsweiser ruhigen Überfahrt, steuern wir zwischen den Inseln in die Bucht von Haut-de-Terre. Eine Traumkulisse von wunderschönen Häusern und Pflanzen heissen uns willkommen. Wir kommen uns vor, wie im Paradies. Anker müssen wir keinen setzen, wir können unsere Yacht an einer Boje festmachen, es braucht allerdings zwei Seile, weil so viel Bewegung also Wind hat, dass wir kein Durchscheuern riskieren wollen. Das Ufer ist so nah, so dass Gisela gleich mal rüber schwimmt, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Das Schlauboot bringt Andy, Greti und Sibylle an Land, wo wir dann erstmals recht mir “Landkrankheit” zu kämpfen haben. Nach einem Eis geht, marschieren wir zu einer nördlich gelegenen Bucht, entlang eines eindrücklichen Fussballfeldes, Krebsen, die sich gleich wieder in Sandlöcher verstecken, und Häusern gesäumt von Frangipani- und Papaya-Bäumen, in denen es uns auch gefallen würde.

Nach dem Abendessen in einem Fischrestaurant wollen wir wieder auf die Yacht übersetzen. Mit Entsetzen stellen wir jedoch fest, dass die Rückwand des Dingis samt Aussenborder rausgebrochen ist. Zum Glück erreichte just in diesem Moment aus der Dunkelheit ein anderes Beiboot den Steg. Netterweise brachten uns diese Leute samt unserem Dingi zurück zur Kalimba.

Ziemlich entnervt stellten wir erste Lösungsüberlegungen an (inkl. Emailversendung an den Hersteller), wie wir wieder zu einem tauglichen Beiboot kommen. Nachdem sich alle beruhigt hatten und ins schwankende Bett krochen, machten sich Andy und Sibylle daran, den Abwassertank zu säubern, damit´s unter Deck nicht gar so roch.

Nächstentags standen wir alle schon fast um 6 Uhr auf, um den Baguette-Bootservice abzufangen, um eventuell mit einer Fähre nach Pointe à Pitre gelangend ein neues Schlauchboot zu kaufen. Nach verschiedenen anderen Ideen, Telefonaten und Diskussionen packten wir kurzerhand zusammen und segelten nach Basse-Terre in der Hoffnung da irgendwie an ein neues Schlauchboot zu kaufen.

Nach anfänglicher Skepsis des Kapitäns segelten wir teils mit Fast 8 Bft der Vulkaninsel entgegen. Wir alle haben die Überfahrt sehr genossen, sind richtig mit den Wellen mitgegangen und fühlten uns zwischen dem Himmelszelt und der Meeresmasse auf der Kalimba als Teil des Ganzen.

Greti reitet auf dem Kamelsitz

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