Kalimba

Whales and Sails

Malendure 28./29.01.2014

Nur noch zu viert an Bord sind Andy, Gise, Bernd und Maria in knapp dreistündiger Fahrt sicher nach Malendure gelangt. Während dessen haben sich Greti und Sibylle per Auto dorthin bewegt und über steile, fast senkrechten Straßen mindestens ein dutzend (also alle) Hotels und Hütten abgeklappert, bis zur letzten “Gîtes”, die uns dann aufgenommen hat. Abendessen gab´s “Chez Dada” sehr creolische Ziege und leckeren Salat mit feinem Früchte-Cocktail. Nun, das Abendteuer wollte noch nicht enden…

Andy hat Gise auf die Kalimba übergesetzt und kam fast nicht mehr an den Dinghi-Steg zurück. Nichts desto trotz, machten sich Andy, Maria, Bernd für die 2. Fahrt auf. Jedoch konnten sie die Kalimba nicht mehr erkennen und trieben durch die Strömung und den heftigen Wind immer weiter ab. Gise winkte und schrie und konnte das Verfehlen kaum glauben. Zum ganz grossen Glück, konnten sich die Davongetriebenen am Beiboot der letzten Yacht in der Bucht festklammern. Sehr erstaunt wurden sie von drei schlafgetrunkenen Engländer freundlich auf ihrer 17 Meter Yacht mit mehreren Kajüten und Toiletten in Empfang genommen. Kaum in Sicherheit versuchte Andy Gise anzurufen und anzufunken. Diese hatte aber schon die Feuerwehr alarmiert, welcher sie beinahe eine halbe Stunde die genauen Koordinaten und den Vorgang schildern musste. Mit dem Scheinwerfer des (Rettungs-)Segelbootes erkannte sich dann jedoch, dass die Drei in Sicherheit waren. Sobald sie das Telefon freigab, klärte sich die Situation. Mit Sicherheitsweste gerüstet verbrachte Gise die Nacht alleine auf der Kamliba und sorgte mit regelmässiger Wache für Sicherheit in der stürmischen Nacht! Gut gemacht Gisela!

Während dem Andy, Bernd und Maria am nächsten Morgen noch auf die feine britische Art verwöhnt wurden, schwamm Gisela kurzerhand rüber, um sich nach allen zu erkundigen.

Trotz der nächtlichen Strapazen, war Gisela´s Eifer noch nicht genügend genährt, so dass Bernd, Gisela und Sibylle sich bei den Vorinseln von Malendure mit Tauchausrüstung die Schildkröten, Fischschwärme und Seegurken beobachteten.

Nachdem nun dann alle Gemüter (auch das Wetter) sich ausgetobt hatte, fanden wir uns alle im einem Strandrestaurant zum Kaptain´s Dinner wieder. Vielen Dank für die bisherigen Abendteuer, die kompetente Schiffsführung und natürlich den Gaumenschmaus.

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Nach ruhigem Abend macht sich die Vierer-Crew am nächsten Morgen nach Basse-Terre auf, welches sie nach einigen Flauten-Böen-Wechsel erreichen.

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Dort werden nun wieder Greti und Sibylle aufgegabelt um nach kurzer Wettereinschätzung sind wir segelklar um die Inselgruppe Les Saintes anzupeilen. Diese Überfahrt dank beträchtlichen Rassmus-Bitten und Motorunterstützung verlief recht gut. bei Windstärke 6-7 und und ruppigen Wellen (fühlte sich an wie en Ritt auf der Rasierklinge an).

Wir sind gut auf den Saints gelandet um heute einen Badetag zu machen

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