Kalimba

Whales and Sails

Angekommen angelegt und empfangen

Heute um 11 00 war es geschafft.

Nach einer langen Nacht und etwas schwierigem Fahrwasser wegen Korallenriffen und Untiefen haben wir uns genau wie im Hafenhandbuch beschrieben wie die Großschifffahrt im Hauptfahrwasser bewegt. Die Entspannung macht sich breit und auch das Glück anzukommen,. unser Kapitän, der Samyo und auch ich als Navigator gehen auf Nummer sicher wir nehmen die letzten Meilen unter Motor die Schifffahrtswege der Großschifffahrt, auch gut um das Glück in uns breit werden zu lassen.

Ich funke die Marina an:

“This ist SY Kalimba OEX 6778 our last Harbour was San Diago La Gomera Islas Kanarias, we need a Bootsplace for 3 Days and Deklaration in. Port Bas du Fort please come!”

Es Tut sich nichts, auch beim 2. mal nicht. Karibische Gelassenheit?

Dann eine nette Frauenstimme “Please come to the Capitaineria”

Dann nach dem wir am letzten Tag noch mal 162 sm zurücklegten, haben wir 2867 sm in der Hafeneinfahrt auf der Logge. 21 Tage und 23 Stunden sind wir nur einen Tag nach Kolumbus Zeit und 2 km weiter wie er damals gelandet.

Wir kommen nach ca. 16 Untiefentonnen endlich im Hafen um die Ecke.IMG_3840

 

Heri und ich witzeln am Vorschiff “wir brauchen ja nur dahin fahren wo Astrid steht” und tatsächlich! Sie ist da, meine geliebte Astrid, und freut sich wie eine ganze Cheerleedertruppe und ersetzt auch mit Ihrer Freude eine Blasmusikkapelle die für uns spielt!

Wir klopfen uns gegenseitig ungefähr 4 bis 7 mal auf die Schulter und umarmen uns, fotografieren uns zich mal und sind froh und Stolz dieses Abenteuer gemacht bestanden geschafft und dankbar das erlebt zu haben, und nicht nur das, wir sind mindestens jeder 3 Freundschaften reicher eine zu den beiden anderen eine zu uns selbst und eine zu unserem treuen Schiff der schönen, zuverlässigen und wenns darauf ankommt auch rassigen Kalimba.IMG_3845

 

Heute ist Heilig Abend, und wir gehen zusammen bei 30 Grad Essen auch Heris Familie ist da.

Frohe Weihnachten an unsere Familien, Geliebten und Freunde!

Auch vielen Dank an Rolf der unsere Reise Kommentiert hat und an alle die mitgeholfen und unterstützt haben!

Segel geschrottet

GESTERN hat der Wind, nachdem wir doch noch 3 Stunden motoren mussten, wieder eingesetzt, es ging hurtig voran. Der Wellengang ist jedoch immer höher geworden und noch immer sehr hoch, geschätzt 3 – 5 m, alte Dünung, die vom Norden kommt, also mit unserer Wetterlage nichts zu
tun hat. Wir segeln mit 2-3 Windstärken und Blister dahin. In der Nacht dreht der Wind oft sehr chaotisch 30 bis 40 ° von Nord-Ost auf Ost und wieder zurück. Da sagte sich der Blister vom Mast los, das 50 m² Segel landet unter dem Schiff und auch in der Schiffschraube!
Wir sind um 0430 alle wach und können das ganze doch schnell und behutsam lösen. Heri dreht die Schraube von Innen und der Blister kommt so wieder frei, ohne dass wir tauchen müssen (was bei den Wellen unmöglich gewesen wäre) oder sonst was unternehmen müssen.
Glück gehabt – Gott sei dank, dass alles gut ging, und wir und das Schiff unversehrt sind.
Das Segel muss repariert werden.
Wir kommen aber mit unserer Passatbesegelung gut bis zum Ziel und sind Gott sie Dank alle heil und haben super zusammengehalten.
Wir haben uns jetzt von der Havarie halbwegs gefangen und haben unseren letzten Segeltag vor uns!

Wetter: letzte Nacht größtenteils Sternenklar 26 ° Wind 4-5 See 3-5m
heute 2,5-5 m sehr lang gezogene Welle, sonnig 32°Luft, Wasser 27°C Wind 3-4 Bft
Position um 1230 UTC am 22.12 16°10,0′ N 058°53,8′ W
Etmal 123 sm
Wir haben noch 146 sm vor uns, und schon 2695 sm gesegelt
ETA Guadeloupe voraussichtlich 24.12.2012-12:00,
Kalimba und Crew ok!

Herzliche Grüße
Pedro Andreas, Heri und Samyo von der Kalimba

Kurs der kalimb

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der schöne Blister wurde von der Schiffsschraube zerissen.

wieder Wind

Gestern morgen hat wieder Wind eingesetzt, uns ging es ganz gut, wir hatten einen wunderschönen Segeltag.
Ich habe an unserem Toilettenprojekt weitergebaut und mit Freude geschraubt. Die Stimmung war niedersächsich rheinisch österreichisch gut.
Wir segelten halb am Wind und Kalimba hat sich alle Ehre gemacht und ist mit 6 bis 7 KN unserem Ziel eingegenkepflügt.
Es war auch etwas kühler, weil der Wind von der Seite kam. Heute Nacht um 0300 hat der Wind etwas nachgelassen und gedreht. So haben wir die Besegelung auf Passatsegel gewechselt um vom Fleck zu kommen. Jetzt rückt das Ziel in greifbare Nähe, wir haben gerade die erste Möwe entdeckt.
Ich habe irgendwie ein Kleidungsallergie. Jedenfalls juckt es tierisch, wenn ich etwas überziehe (kommt vieleicht auch vom Salzwasser). Deswegen habe ich auch meist nur eine Badehose an.

Wetter: letzte Nacht größtenteils Sternenklar 26 ° Wind 3-4 See 1,0m
heute 0,5-1,5 m Welle, sonnig 32°Luft, Wasser 27°C Wind 2-3 Bft
Position um 1230 UTC am 21.12 16°09,8′ N 056°59,8′ W
Etmal 130 sm
Wir haben noch 252 sm vor uns, und schon 2572 sm gesegelt
ETA Guadeloupe voraussichtlich 24.12.2012-08:00,
Ich wünsche meinem Schatz einen guten Flug!
Sie braucht für die Strecke 10 Stunden – wir 3 Wochen!
Kalimba und Crew ok!

Herzliche Grüße
Pedro Andreas, Heri und Samyo von der Kalimba

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Flaute, kein Wind, Flaute

(Wegen eines Fehlers im Verteiler des Sat-Telefons werden heut 3 Tage nachgeliefert, Rolf)
Leider hatte uns die letzten 2 Tage der Wind etwas verlassen, am letzten Tag mussten wir sogar 14 h motoren, weil zu wenig Wind war. Heute morgen hat wieder Wind eingesetzt. Wir haben aber durch den Schwachwind einen Tag verloren, so dass wir nach Prognosen am 24. morgens ankommen und nicht am 23. nachmittags.
Der Heri meinte, ich müsste noch mehr rheinische Grundeinstellung lernen, immer als erste Reaktion muss Freude sein, auch wenn etwas oder einer doof ist oder auch immer die gleichen Roy Black Schlager wie er vor sich hin trällert, die auch mein Vater schon drauf hatte. Na ja, ich steh da trotzdem nicht so drauf auf "Anita du bis mein Sonnenschein und mein größter Schatz, Träller Träller". Er droht jetzt schon mit "großer Gott wir loben dich!".
Gerade gibt es Fisch da draußen, und wir versuchen die Angel klar zu machen.
Ich baue heute wieder die Tankanlage für die Marinas und Buchten unserer menschlichen Ausscheidungen (Fäkalientank), damit die Laguna auch nach unserem Ankern noch blau ist.

Wetter: letzte Nacht größtenteils Sternenklar 26 ° Wind 0-1 See 0,5-1,0m
heute 0,5-1,0 m Welle, sonnig 33°Luft, Wasser 27°C Wind 3 Bft
Position um 1230 UTC am 21.12 16°11,7′ N 054°44,7′ W
Etmal 115 sm
Wir haben noch 386 sm vor uns, und schon 2443 sm gesegelt
ETA Guadeloupe voraussichtlich 24.12.2012-08:00,

Kalimba und Crew ok!

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Das Ziel und die Flaute

wie im Wetterbericht gemeldet, setzte gestern Abend wieder Schwachwind ein, erst um 0900 wurde er wieder mehr, und unsere Geschwindigkeit steigt wieder. Die Nacht war sternenklar, aber die Segel schlackerten, weil so wenig Wind war, unsere Geschwindigkeit war so gering, dass wir schon fast motort hätten.
Gott sei dank steigt jetzt das Tempo wieder, es ist bei 5,5 KN gelandet.
Das Süßwasser in den Tanks ist alle. Wir haben zum Waschen nur noch Salzwasser. Trinkwasser haben wir noch genug für über 10 Tage. Aber wir wollen ja in 3 Tagen da sein.
Die Stimmung ist meist gut, und wir sitzen immer öfter auch zusammen an Deck, auch wenn wir nicht gerade Wache haben. Jeder Sonnenuntergang wird nach dem Essen, dann auch zusammen bestaunt und oft auch fotografiert. Also gegen Ende der Reise genießen wir die Wachen noch mal richtig, auch die nächtliche Ruhe unter dem Sternenhimmel.
Von der Schrauberfront: Ich werde heute mal beginnen, den Fäkalientank einzubauen, der in der Karibik ja Pflicht ist.

Wetter: letzte Nacht größtenteils Sternenklar zwischendurch Regenschauer 26 ° Wind 1-2 See 0,5-1,0m
heute 0,5-1,0 m Welle, sonnig heiter 32°Luft, Wasser 27°C Wind 2-3 Bft
Position um 1230 UTC am 20.12 16°25,6′ N 050°34,4′ W
Etmal 143 sm
Wir haben noch 498 sm vor uns, 2328 sm gesegelt
ETA Guadeloupe voraussichtlich 23.12.2012-17:00

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Kein Fisch, aber Sterne

gestern haben wir doch noch eine Passatbrise bekommen, wir sind jetzt wieder ganz gut unterwegs.
Als erstes mit dem Blister mit Raumen Wind, dann mit Genua und Großsegel vor dem Wind und seit 0300 wieder mit den Passatsegeln die uns unaufhaltsam unserem Ziel mit 6,5 – 7,5 KN entgegenziehen.
In der Kombüse werden schon die Dosen z.B. von Pfirsichkompott gezählt und rationiert, Müsli ist aus, es gibt nur noch Cornflakes, sonst haben wir noch genug zu Essen und zu trinken.
Der selbstgebastelte Köder funktioniert leider noch nicht, und so gab es seit der Goldmakrele keinen frischen Fisch mehr, aber wir geben die Hoffnung nicht auf.
Der Sternenhimmel hat sich nicht lumpen lassen, er war so klar wie noch nie auf dieser Reise.

Wetter: letzte Nacht größtenteils Sternenklar 26 ° Wind 2-4 See 0,5-1,5m
heute 0,5-1,5 m Welle, sonnig heiter 32°Luft, Wasser 27°C Wind 3-4 Bft
Position um 1200 UTC am 19.12 16°25,6′ N 050°34,4′ W
Etmal 143 sm
Wir haben noch 626 sm vor uns, und schon 2206 sm gesegelt
ETA Guadeloupe bei gleichbleibendem Wind 23.12.2012-14:00

Kalimba und Crew ok!

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Unter Passatsegel rauscht das Wasser ganz leicht und der Wind rauscht säuselnd vor sich hin, da beruhigt ungemein, das ist Passatroute Erholung und Barfusssegeln, Balsam für die Seele!

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