Kalimba

Whales and Sails

Marie Galante und die Schildkröten

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Bei unserm letzten Aufenthalt in Marie Galante am Ankerplatz St.Louis schwamm diese wahrscheinlich gerade ausgeschlüpfte Schildkröte

an unserer Badeleiter herum. Leider konnte ich nicht herausbekommen, um welche Art es sich handelt (ich habe gelesen, dass es dort sowohl Lederschildkröten, unechte Carettschildkröten und eine Art, die auf französisch “tortue imbrique” heisst, gibt.  Marie Galante ist als Eiablageplatz für diverse Schildkrötenarten wohl sehr beliebt und es wird dort auch aktiv einiges für ihren Schutz getan, z.B. gibt es Führungen zu den Eiablageplätzen von ausgebildeten Führern. Im Übrigen ist Marie Galante eine sehr schöne Insel mit traumhaften Stränden, die von Tourismus kaum frequentiert wird.2013.03.11kalimba 030

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch dieses Trauminselchen befindet sich in der Nachbarschaft von Marie Galante ( benannt nach einem Schiff von Christoph Columbus).

Pilotwale vor Dominica

Gestern sind wir wieder sehr früh rausgefahren, ca. halb sieben- wie sagt man so schön: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Es hat sich gelohnt, da wir schon bald unsere geliebten Pilotwale(Indischer Grindwal) sichteten und sogar zwei von uns kurz bei ihnen im Wasser waren. Es war eine recht große Familiengruppe von ca. 20 Tieren mit zwei großen Männchen und einem großen “Kindergarten” mit einigen Weibchen, Jungtieren und Kälbern. Sie waren recht kontaktfreudig und kamen teilweise direkt neben das Boot, so dass wir sie bei spiegelglattem Meer auch unter Wasser deutlich sehen konnten.2013.03.07kalimbapilot 072

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     Wir haben dann auch einige von unseren schönen Liedern für sie gesungen. Sie wurden dann allerdings später etwas zurück haltender und wir blieben in ca. 30 bis 40 Meter Entfernung und beobachteten sie bei ihrem “social life”. Danke für diese schöne Begegnung. Samyo

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Begegnung mit Pottwalen und Borneo-Delphinen

Endlich haben wir es nach Dominica geschafft- bei schönstem Wetter waren wir am Samstag von den Iles les Saintes nach Domonica rübergesegelt. Dort wurden wir gleich von ca. einem Dutzend fliegenden Händlern empfangen, die mit Dienstleistungen aller Art für die Yachties da sind und von Gemüse bis Bier alles zum Schiff bringen. Gestern war dann Landausflug angesagt- für mich und Ulisses die Gelegenheit, mal zu zweit auf die Suche nach den Meerssäugern zu gehen. Kaum waren wir ca. 1,5 sm vom Ankerplatz entfernt, kam uns schon der erste große Pottwalbulle entgegen. Er ging auf Kollisionskurs, so dass ich ein wenig ausweichen musste. Er kam so 5- 10 m nebens Boot, um dann spektakulär abzutauchen. Kurz darauf sahen wir vor uns , allerdings noch mindestens 500m entfernt, einen springenden Pottwal mit Riesensplash ins Wasser fallen- woow, was für ein Start in den Tag. Etwas später- inzwischen lauschten wir schon wieder den Intensiven Pottwalklicks übers Hydrophon- redeten wir darüber, dass jetzt endlich auch mal ein paar Delphine dran wären. Kaum ausgesprochen, sehe ich in ca. 500 m Entfernung eine größere Gruppe von Delphinen splashen und springen. Ich fuhr ihnen unter Motor etwas entgegen, und schon kamen sie in die Bugwelle- Borneo- Delphine, für uns eine weitere Premiere. Sie waren recht zügig unterwegs, schwammen dann eine Weile in ca. 100 Meter Entfernung neben uns her, um dann doch noch mal für eine Weile- manchmal mit 10-15 Tieren- in der Bugwelle zu reiten- sogar ein kleines Jungtier war mit dabei………..

Danke für diese wu2013.03.03.kalimbapottwaleund borneo 050nderschöne Begegnung.2013.03.03.kalimbapottwaleund borneo 148

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Pottwalbegegnung vor Malendure

Gestern und vorgestern hatten wir jeweils schöne Begegnungen mit einigen Pottwalen. Wir hatten ihnen schon wieder stundenlang auf dem Hydrophon gelauscht, was ja nicht unbedingt bedeutet, sie dann auch zu sehen. Aber diesmal hatten wir Glück und sie tauchten relativ nah bei uns auf und wir konnten uns ihnen nähern und einige schöne Fotos machen. Nach den Klicks zu urteilen war es eine Gruppe von 5 bis 7 Tieren. Sie blieben leider nur recht kurze Zeit an der Wasseroberfläche, bevor sie wieder abtauchten zu ihren oft eine Stunde oder länger andauernden Tauchgängen. Wir konnten diesmal auch die typischen Klicklaute identifizieren, die sie machen, bevor sie ihre Beute verschlingen. Danke für dieses schöne Erlebnis. Wir sind jetzt auf dem nach Dominica und melden uns dann wieder. Ein Link zum Blog von Ulisses:    ulisses.eu 

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Buckelwale vor Guadeloupe

Liebe Wal- und Delphinfreunde, endlich ist es passiert: Nach fast zwei Monaten haben wir die ersten Meeressäuger gesehen und dann gleich 5 an einem Tag. Das Wetter war mal wieder ziemlich bescheiden, kräftiger Wind, dunkle Wolken, Schaumkronen auf den Wellen und wir hatten den Tag schon fast abgehakt, da sahen wir den ersten Pottwalblas, juhuu!!! Was für eine Freude. Es waren drei, aber bevor wir uns ihnen nähern konnten, waren sie schon wieder abgetaucht. Kurz danach drehe ich mich um und sehe im Augenwinkel zwei kleine Rückenfinnen, ich musste zweimal hinschauen, um es zu glauben: zwei Buckelwale. Immerhin sind sie so zwei bis dreimal aufgetaucht relativ nah neben dem Boot und ich konnte ein paar Fotos machen von meinen ersten Buckelwalen überhaupt. Leider liegen wir jetzt schon wieder im Hafen bei Windstärke 7-8, an Walbeobachtung nicht zu denken, aber wir sind trotzdem glücklich ob dieser schönen Begegnung. Danke!

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Der Pottwaltag

Nachdem wir morgens um viertel nach neun im Valle Gran Rey den Anker gelichtet hatten, fuhren wir erstmal raus Richtung Süden. Als wir weit genug draußen waren, d.h. ca. 3,5 Seemeilen vor der Insel, wo es mindestens 1000 Meter tief ist und die Pilotwale(die bis zu 1000 m tief tauchen) und andere Arten sich gerne aufhalten, sahen wir sie dann auch prompt: eine kleine Gruppe Pilotwale, ca. 10 Tiere. Wir blieben eine Weile dort, hatten aber das Gefühl, dass sie eher ihre Ruhe haben wollten. Inzwischen war Wind aufgekommen und wir setzten Segel. Einige Stunden passierte nichts und ich wollte schon Richtung Hafen zurück segeln, als Tamara mich fragte, ob ich das Hydrophon nicht nochmal rauswerfen möchte. Das tat ich dann und sofort hörte ich das unverkennbare, rhythmische Klicken der Pottwale. Diese Klicks sind sehr laut und man hört sie meilenweit- dann heißt es also Augen aufsperren und hoffen, dass er nahe genug auftaucht. Wir befanden uns inzwischen auf ca. 5,5 sm vor der Küste, das Meer 1500 bis 2000 Meter tief. Die großen Pottwalmännchen jagen oft in diesen Tiefen große Kraken und bleiben eine Stunde dort unten. 15 Uhr 15 hatten wir die ersten Klicks gehört und kurz danach sahen wir dann nur die Fluke, die sie beim Abtauchen zeigen. Wir konnten uns also auf eine Stunde Wartezeit einrichten, bis wir ihn vielleicht wieder sehen würden. Aber wir hatten ja das Hydrophon und konnten die Stunde mit äußerst spannendem Zuhören verbringen. Wir segelten hin und her und ich versuchte, möglichst an dem Ort zu sein, wo der Wal wieder auftauchen würde.  Tatsächlich tauchte er dann um 16 Uhr 15 wieder auf, allerdings ca. 800 Meter von uns entfernt. Auf Tamaras Wunsch fuhr ich hin(ich hatte befürchtet er würde wieder abtauchen bevor ich dort wäre) und wir hatten Glück, denn er schwamm ruhig blasend in unsere Richtung. Die Aufregung stieg von Sekunde zu Sekunde und er schwamm dann direkt auf uns zu. Ich fotografierte wie wild. Dann, als er neben uns war, krümmte er seinen Rücken und die Fluke stieg in die Luft- das Zeichen für den nächsten vielleicht abermals einstündigen Tauchgang. Wir blieben noch ein Weilchen, bedankten uns und fuhren dann glücklich in den Hafen………….2012.09.07kalimba pottwal 129

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