Kalimba

Whales and Sails

Marie Galante 22./23.01.2014

Während Andy in der Nacht Windmesser oder Autopilot flickt, haben  sonst alle gut geschlafen nach dem Abenteuer von gestern. Das Wetter ist wieder super und das Meer schön warm. Greti rafft sich auf, und schwimmt zehn mal um das Boot sozusagen als Test für weitere Distanzen. Gisela, Maria und Bernd machen sich mit den wasserdichten Rucksäcken schwimmend zum Ufer von St. Louis auf – Andy, Greti und Sibylle mit dem Schlauchboot. Nach einer kurzen Kaffeerast machen wir uns zu Fuss auf gen Norden um dort den schönsten Strand der Insel (Vieux Fort) zu erkunden. Auf dem Weg entdecken wir riesen Muscheln, Schweine, interessante Pflanzen, Honig und schliesslich wunderbare Strände. Leider ist da, wo wir glauben Vieux Fort vorzufinden das Ziel noch über eine Stunde weit weg, so dass wir etwas hungrig und schon gut gesonnt uns zur Rückkehr aufmachen. Am frühen Abend essen wir in einem Strandrestaurant Fisch mit Gräten, die Greti im Hals stecken bleiben und blicken dabei auf eine schaukelnde Floss-Bar.

Nächsten Tag machen wir uns gegen 11 Uhr auf um zur Inselgruppe Les Saintes zu segeln. (Greti)

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Le Gosier, 21.01.2014

Nach der ersten Nacht vor Anker schwimmen Gisela, Maria und  Bernd zur Palmeninsel und ergattern eine Kokosnuss. Mit Schwimmbrille und Schnorchel versehen entdecken sie Seeigel und verschieden Fische (bspw. Flache mit farbigen Flügel). Andy und Sibylle schwadern mit dem Dingi (Beiboot) versetzt mit dem neuen Motor (Aussenborder) ebenfalls zur Insel um den rostigen Leuchtturm zu erkunden. Alle wieder an Bord, wird gefrühstückt. Nach weiterer Plantscherei und Lunch gibt Andy Anweisungen zum Startklar machen. Wir segeln bei sehr stürmischer See, heftigen Winden und Gewitter, Windstärke 7 Bft zum Teil parallel Marie Galante entgegen. Alle waren gefordert, Andy und Sibylle hängen mal kurz an der Reling und wurden so den Lunch wieder los. Später im heftigen Sturm, Bernd am Steuer, schlug sich unser Skipper am Baum eine klaffende Wunde, alle hielten den Atem an, bis er sich schimpfend beruhigt hatte und wir ihm ein kleines Pflaster auf die Birne kleben konnten. Es entstand kein bleibender Schaden. Gut durchgerüttelt aber wohlauf erreichten wir in der “Dunkelheit” unser Ziel. Gegessen wurden die Resten vom Vortag. (Greti)

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HAPPY BIRTHDAY GISELA am 20.01.2014

Nach einem Geburtstagsständchen bekommen wir Königinnenkuchen, auch wenn schlussendlich Bernd König wurde.

Wir trödeln, plaudern, raffen uns auf  und gehen Lebensmittel für eine Woche (oder mehr) einkaufen, so dass wir unter der Last fast zusammenkrachen. Nur schon alleine das Mineralwasser war eine beeindruckende Menge, so gegen 80 Liter , verpackt in 5 Liter Flaschen. Alles im Boot zu verstauen, war eine erstklassige Leistung.

Dann werden wir das erste Mal von unserem Skipper auf Seetauglichkeit getestet. Relativ spät segeln wir Richtung Le Gosier, wo wir nach etwa zwei Stunden in der Abenddämmerung putzmunter ankommen. Sibylle und Bernd setzen den Anker, der nach zwei Versuchen perfekt sass. Später genossen wir Ratatouille mit Couscous aus Sibylles Küche. (Greti)

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Guadeloupe, 19.01.2014 gegen 19:00 Uhr

Unsere Crew ist nun komplett, mit unserem Skipper Pedro alias Andy, Gisela, Maria, Bernd, Sibylle und Greti.

Hier ist es bereits um 18:00 Uhr stockdunkel. Nach einem Pizzagenuss in der Umgebung der Bootsanlegestelle gehen wir früh schlafen, weil der Tag hier auch bereits früh beginnt (um 06:00 ist es taghell). Greti

Werft, Klau und arbeitsreicher Start 11.-19.01.2014

Ich und Gisela kamen am Samstag pünktlich um 1500 Ortszeit in Point a Pitre an. Am Flughafen werden alle Gäste mit einheimischer live Musik empfangen, schön! Wäre auch mal eine Idee für Berlin Tegel.

Dann die SMS von Marinero Christian, dass vor 2 Tagen in mein Boot eingebrochen wurde. Wir fahren zusammen mit einer Taxe zum Hafen und dann mit Christian zum Boot. Er sagt uns noch, dass innen drin leider eine Schimmelschicht ist. Na ja, als wir das Boot öffnen ist alles sehr ernüchternd. Wir haben einen Reinigungs- und Waschsalonmarathon von 3 Tagen vor uns.

Alles muss abgewischt und “entkeimt”, manches auch weggeschmissen werden.

Unter dem Boot eine 5-10 cm dicke Muschelschicht, unser 30 PS Motor reicht kaum aus um zur Werft zu kommen – wir werden wegen des großen Widerstandes  zusätzlich geschleppt.

Trotzdem verlieren wir nicht den Mut und auch nicht die Freude und bis Maria und Bernd kommen ist das Boot innen so weit, dass man nichts mehr von all dem riecht und sieht.

Am Dienstag gehen wir auf die Werft und wir verpassen der Kalimba drei Antifolien-Anstriche, Ölwechsel, ein neues Treibstoffsystem, Pumpe, Filter und Leitungen, einen Cockpittisch, Relingsitze, ein neues Achterstag – Verstärkung an den vorderen Babystagen, eine Seglerlaterne, ein Deckslicht und auch ein neues Dampferlicht und eine neue Rettungsinsel.

Gisela kann ihren Elan nicht bremsen und Kalimba bekommt sogar einen Antislip Decksanstrich.

Leider wurde der gute ElektroTorqueedo Aussenborder geklaut, das Ladegerät, das Fernglas und der Inverter, und was für mich fast wie Körperverletzung ist, das gesamte Bordwerkzeug!

Na ja ich musste das alles neu kaufen und bin eine Menge Geld los geworden.

Kalimba ist aber jetzt so sauber und technisch einwandfrei wie noch nie! Herzlichen Dank Gisela!

Vorher!

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nachher

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Marie Galante und die Schildkröten

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Bei unserm letzten Aufenthalt in Marie Galante am Ankerplatz St.Louis schwamm diese wahrscheinlich gerade ausgeschlüpfte Schildkröte

an unserer Badeleiter herum. Leider konnte ich nicht herausbekommen, um welche Art es sich handelt (ich habe gelesen, dass es dort sowohl Lederschildkröten, unechte Carettschildkröten und eine Art, die auf französisch “tortue imbrique” heisst, gibt.  Marie Galante ist als Eiablageplatz für diverse Schildkrötenarten wohl sehr beliebt und es wird dort auch aktiv einiges für ihren Schutz getan, z.B. gibt es Führungen zu den Eiablageplätzen von ausgebildeten Führern. Im Übrigen ist Marie Galante eine sehr schöne Insel mit traumhaften Stränden, die von Tourismus kaum frequentiert wird.2013.03.11kalimba 030

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch dieses Trauminselchen befindet sich in der Nachbarschaft von Marie Galante ( benannt nach einem Schiff von Christoph Columbus).

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